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www.Burma
Wer Informationen über das Land sucht, darf die Suchmaschinen gleich mit drei Schlüsselwörtern füttern: «Birma», denn so heißt das Land auf Deutsch ganz offiziell, «Burma», weil der englisch Begriff auch hier zu Lande gern verwendet wird, und nicht zuletzt «Myanmar», der vom burmesischen Staat favorisierten Bezeichnung.
Alle weiteren Basics bekommen Sie erst einmal in der freien Web-Enzyklopädie Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Burma . Genauso kurz und knapp ist auch die Zusammenfassung der AG Friedensforschung der Gesamthochschule Kassel unter www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Myanmar/grundlagen.html.
Für konkrete Reisevorbereitungen ist die Webpage www.visit-burma.com eine gute Anfangsadresse. Echte Backpacker und Individualtouristen sind dagegen auf der Homepage der Lonely Planet Guides (genau, die mit dem Boykott) unter www.lonelyplanet.com/destinations/south_east_asia/myanmar/ richtig. (Die offizielle Begründung für den Boykottaufruf gibt es übrigens unter www.burmacampaign.org.uk.) Ebenfalls sehr detailliert und explizit für Backpacker geschaffen ist die Homepage www.passplanet.com/Myanmar/. Besonders interessant sind die zahlreichen und vor allem aktuellen Erfahrungsberichte und Empfehlungen der Reise-Community. Kleiner, aber wirklich liebevoll gestaltet ist die Seite www.myanmar-guide.de/frame/fr_interior0.htm. Die private Adresse besticht mit vielen Fotostrecken und erstaunlich gut besuchten Foren zu allerhand Burma-Themen.
Sprach-Vorbereitung gehört natürlich auch dazu. Die verbalen Grundlagen für eine ausgedehnte Reise erwerben Sie mit den gratis Online-Kursen der Northern Illinois University unterwww.seasite.niu.edu/Burmese/. Auf demselben Server findet sich auch eine ausführliche Geschichte des Landes, die ein ehemaliger Professor des Instituts unter www.seasite.niu.edu/burmese/cooler/BurmaArt_TOC.htm hinterlegt hat.
Derart gerüstet, wird es Zeit, sich der Moderne zu widmen. Der offiziellen Propaganda zum Beispiel. Die projiziert zwar ganz bestimmt kein realistisches Bild der politischen oder wirtschaftlichen Situation des Landes, ist aber auf andere, geradezu skurrile Art trotzdem höchst aufschlussreich a denn wie rechtfertigt man eine Diktatur? Die Antwort gibt es auf der offiziellen Webpage der Militärregierung des State Peace and Development Council (SPDC) unter www.myanmar.com. Ein besonderes politisches Leckerli sind die täglichen Parolen für alle Wochentage unter der Rubrik «Perspectives» im «New Light of Myanmar». Eine kleine Kostprobe: «Ingenieure, nehmt aktiv am Aufbau der Nation teil!» Wer an dieser Portion noch nicht genug zu knabbern hat, kann sich auf den ähnlich gehaltvollen Seiten des Verteidigungsministeriums unter www.myanmar-information.net oder des Außenministeriums unter www.mofa.gov.mm noch einen ideologischen Nachschlag holen.
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