www.japanische Designer

Skurril, abgefahren, außergewöhnlich, modern, die Liste könnte man wohl ewig weiterführen, wollte man japanisches Design beschreiben. Egal ob in der Mode, Architektur oder bei Gebrauchsgegenständen, japanische Gestalter überraschen mit ausgefallenen Designs und Ideen

Die Mode ist wohl am buntesten, wenn es um japanisches Design geht. Ein sehr bekannter unter den japanischen Modemachern ist Issey Miyake. Die erste Kollektion unter seinem Modelabel erschien 1971. Er kreiert neben Männer- und Frauenkleidung auch Parfums und Uhren. Unter www.isseymiyake.co.jp/ ist seine neuste Kollektion zu finden sowie alle Geschäfte weltweit, die seine Kleidung anbieten. Den Ruf einer etwas skurrilen Modeschöpferin wird wohl Rei Kawakubo gerecht. Die japanische Designerin, ihr Label ist bekannt unter dem Namen Comme de Garçons, verkauft ihre Kreationen in Läden, die nach einem Jahr wieder schließen und ein neuer Laden wieder irgendwo auf der Welt eröffnet wird. Die Homepage www.guerrilla-store.com/flash.php gibt Auskunft über die aktuellen Läden, das wars dann auch schon. Rei Kawakubo hat übrigens die aktuelle Herbstkollektion für H&M entworfen.... Ganz anders sieht es mit Kenzo Takada aus. Der Modedesigner aus Himeji ist Gründer des bekannten Labels Kenzo. Neben ausgefallenen Kleiderkollektionen werden unter dem Label auch Parfums, Accessoires und Körperpflege kreiert, alles zu begutachten unter www.kenzo.com/. Eine weitere japanische Designerin ist Michiko Koshino. Ihre Kollektionen sind mal leicht und hell, mal abgefahren und dunkel, Eindrücke der Kreationen erhält man unter www.michikokoshino.co.uk/home.php. Wer es dagegen eher etwas schlichter mag, der ist auf www.uniqlo.com/jp/ richtig. Das japanische Label Uniqlo vermarktet seine Kleidung auf der Homepage, ganz praktisch mit Link zum onlineshop. In Europa gibt es allerdings nur Läden in England (www.uniqlo.co.uk) und Frankreich.

Japanische Architektur

Millionenmetropolen wie Tokyo, Yokohama oder auch Osaka sind bekannt für ihre modernen und architektonisch beeindruckenden Hochhäuser. Wer sich für japanische Architektur interessiert, der sollte der Seite www.japan-photo.de/modern01.htm einen Besuch abstatten, denn dort sind japanische Architekten und ihre Bauwerke zu finden. Wer gleich einen Baukünstler aus Nippon sucht: unter www.japan-architects.com/ sind Architekturbüros in Japan aufgelistet. Einer der bekanntesten japanischen Architekten ist Tadao Andό. Die Infoseite http://deu.archinform.net/arch/474.htm ist zwar nicht sonderlich ansprechend, enthält aber Details zu entworfenen Gebäuden. Unter www.maki-and-associates.co.jp/e/index.shtml sind die Projekte des Architekten Fumihiko Maki zu sehen. Bilder, Beschreibungen und Projektionen geben seine Arbeit detailliert wieder (sein neustes: Tower 4 des World Trade Centers, Greenwich Street). Einer der führenden Architekten in Japan war Kisho Kurokawa. Er war Mitbegründer des Metabolismus (flexible Gestaltung der Städte für zukünftige Massengesellschaften). Seine Arbeiten sind zu finden unter www.kisho.co.jp/. Ein weitere bekannter Vertreter des Metabolismus ist beispielsweise der Architekt Kiyonuri Kikutake (www.kikutake.co.jp/e/top/top.html). Traditionelle japanische Baukunst mit einer modernen Interpretation ist das Markenzeichen von Kengo Kuma. Seine Arbeiten finden sich unter www.kkaa.co.jp/E/main.htm. Weitere bekannte japanische Baukünstler sind Yoshio Taniguchi (Renovierung Museum of Modern Art New York) und Juin Aoki. Informationen zu den beiden Architekten gibt es unter deu.archinform.net/arch/16670.htm und www.aokijun.com/en/news/.

Buntes Design

Einer der bekanntesten Designer für Innenarchitektur und Möbeln war Shiro Kuramata. Bekannt wurde er durch seine Kreationen mit Draht und einem glasähnlichen Kunststoff (Lucite). Leider gibt es von ihm keine Homepage. Unter www.toshiyukikita.com/english/index.html finden sich Produkte des Designers Toshiyuki Kita. Viele seiner entworfenen Produkte stehen in Museen, beispielsweise in der Pinakothek in München. Ein weitere Industriedesigner ist Naoto Fukasawa. Allerdings gibt es von ihm auch keine direkte Homepage. Seine Werke finden sich auf www.bonluxat.com/d/naoto-fukasawa.html. Japan hat aber auch Autodesigner wie Ken Okuyama zu bieten. Er hat schon für Ferrari seine Kreativität spielen lassen. Infos zu dem Designer gibt es unter www.kenokuyamadesign.com/en/.

Julia Rosenberger